Wenn SKU-Vielfalt steigt und Produktwechsel häufiger werden, wird Linienplanung teuer. Die KMO basiert auf einem modularen Kernsystem und wächst per Plug and Play Modulen, für kurze Formatwechsel und stabile Prozesse.
Modulare Linien, flexibel von Anfang an
Wenn SKU-Vielfalt steigt und Produktwechsel häufiger werden, wird Linienplanung teuer. Die KMO basiert auf einem modularen Kernsystem und wächst per Plug and Play Modulen, für kurze Formatwechsel und stabile Prozesse.
Zukunftssicher und maximal flexibel
Vielfältige Anforderungen verlangen ein Maschinenkonzept, das mitwächst. Häufige Produktwechsel, neue Varianten und unterschiedliche Verpackungstypen stellen hohe Anforderungen an Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Genau hier entscheidet ein skalierbarer Aufbau über effiziente und zukunftsfähige Prozesse.
Mit der modularen Maschine KMO konfigurieren Sie Ihre Verpackungslösung exakt nach Ihrem aktuellen Bedarf. Dank standardisierter Module und des schnellen Transportsystems mit schwebenden Movern lässt sich die Anlage jederzeit erweitern und an neue Anforderungen anpassen – von klassischen Anwendungen bis hin zu Reinraumanforderungen. So bleiben Sie langfristig flexibel, effizient und investitionssicher.
Typische Ausgangslage
Typisch für wachsende Produktportfolios: hohe Stückzahlen, häufige Produktwechsel und mehrere Verpackungsarten. Genau hier spielt Modularität ihre Stärken aus.
Beispielhafte Herausforderungen:
Kernsystem
Unser modulares Maschinenbaukonzept besteht aus einem Kernsystem, welches flexibel über „Plug & Play“ Module erweiterbar ist
Modul 1
Modul 2
Modul 3
Modul 4
Modul 5
Modul 6
* Downstream-Prozesse
Modul 7
Modul 8
Leistungsdaten im Überblick
Schnelle & einfache Prozesserweiterung mit neuen Modulen (innerhalb einer Arbeitswoche)
Einfache Erweiterung des Transportsystems
Leistungssteigerung und Modernisierung möglich
Investitionssicherheit hinsichtlich zukünftiger Marktanforderungen
Schnelle Formatwechsel
Mehrere Verpackungsarten auf einer Maschine
Funktionen können ein- und ausgeschaltet werden
Automatisch verstellbare Formatteile
Geringer Integrationsaufwand für Module (1 Tag)
Individuelle, einfache Zusammenstellung von eigenständig funktionsfähigen Modulen
Einfache Kopplung der Module über Standardschnittstellen
Entwicklung projektspezifischer Prozesse und Module
Output: bis zu 300 Verpackungen/Min pro Funktionsmodul – flexibel skalierbar
Formatwechsel: ab 5 min., abhängig von Maschinengröße und Automatisierungsgrad
Schnelle Reaktionszeit
Service-freundliche, ergonomische Bauweise
Digital Twin z. B. für Inbetriebnahme/Austausch von Modulen
Kostengünstige Gestaltung von Funktionen wie Gruppierung, Markierung, Inspektion, Verklebung
Kompakte und vielseitig einsetzbare Mover-Formatteile
Maschinenerweiterung zur Erfüllung steigender Produktionsanforderungen
Professionelles Projektmanagement
Kurze Lieferzeit für vormontierte Module
Klarer Integrationsprozess
Hohe Produktivität und OEE
Lange Lebensdauer
Langfristiger Service-Support
Von modular zur Turnkey-Linie
Viele KMO-Projekte starten modular und wachsen zur Linie. Wenn zusätzlich End of Line, Logistik, Kennzeichnung, Inspektion oder IT OT Integration gefragt sind, übernehmen wir die Umsetzung als Gesamtsystem.
So wird aus einer modularen KMO-Konfiguration eine Turnkey-Lösung entlang Ihrer Prozesskette, mit klaren Schnittstellen, abgestimmten Technologien und stabilen Produktionsergebnissen.
Nachhaltige Maschinentechnologie
Mit KOCH reduzieren Sie Materialeinsatz um bis zu 30 %, setzen Monomaterialien ein und erreichen Ihre ESG-Ziele – ohne Abstriche bei Schutz oder Optik.
Unter modularem Maschinenbau verstehen wir ein Maschinenkonzept, bei dem vorgefertigte Funktionsmodule zu einer Linie kombiniert werden. Herzstück ist ein Kernsystem mit Mover-Transportsystem sowie übergeordneter Steuerungslogik inklusive HMI. Die Module werden über Plug & Play integriert und lassen sich bei Bedarf ergänzen, tauschen oder neu anordnen ohne das gesamte Anlagenkonzept neu denken zu müssen.
Ja. Sie können einzelne Module über die Bedienoberfläche (HMI) deaktivieren und so den Prozessfluss an Ihre aktuelle Produktion anpassen, zum Beispiel bei weniger Varianten, reduzierter Kapazität oder im Servicefall. Alternativ können Module bei Bedarf auch ausgebaut werden, wenn das Setup dauerhaft schlanker werden soll.
KOCH Maschinen sind grundsätzlich auf wartungsarme, servicefreundliche Konstruktion ausgelegt. Bei der KMO ist das besonders relevant, weil modulare Linien nur dann wirtschaftlich sind, wenn Zugänglichkeit, ergonomische Wartungszugänge und schnelle Umrüstungen sauber gelöst sind. Deshalb ist die Anlage so konzipiert, dass Wartung, Reinigung und Formatwechsel praxisnah möglich sind ohne unnötige Stillstandszeiten.
Modularität ist ein Nachhaltigkeitshebel vor allem über den Lebenszyklus: Statt eine komplette Maschine zu ersetzen, erweitern oder modernisieren Sie gezielt dort, wo neue Anforderungen entstehen. Das reduziert Investitionsrisiko, vermeidet vorzeitige Ersatzbeschaffungen und unterstützt eine langfristige Nutzungsdauer. Zusätzlich gilt: Umrüstbarkeit und Erweiterbarkeit sind explizit als Nachhaltigkeitsaspekt des modularen Konzepts gedacht.
Beim modularen Maschinenbau zielt das Konzept bewusst auf geringe Formatteilkosten und eine niedrige Komplexität. Formatwechsel sollen schnell und reproduzierbar erfolgen, damit häufige Produktwechsel (z. B. viele SKUs, kleine Lose) nicht zur Kostenfalle werden. In der Praxis heißt das: weniger Teile, einfacher Wechsel, klare Logik und Beratung durch KOCH, um die für Ihre Packmittel/Produkte sinnvollste Formatstrategie zu definieren.
Ein zentraler Vorteil modularer Linien ist die Projekt- und Planungssicherheit: Durch vormontierte Module und einen klaren Integrationsprozess lässt sich die Umsetzungszeit deutlich verkürzen. In der Regel profitieren Sie von kürzeren Lieferzeiten gegenüber klassisch vollständig kundenspezifischen Anlagen und von einer strukturierten Abnahme (FAT) inklusive vorbereiteter Dokumentation und Tests.
Ja. Die KMO ist als Gesamtsystem auf industrielle Sicherheitsanforderungen ausgelegt. In einem modularen Konzept ist besonders wichtig, dass Sicherheit nicht “stückweise” entsteht, sondern systematisch mitgedacht wird, inklusive klarer Schnittstellenlogik zwischen Kernsystem und Modulen. Entsprechend werden Integration, Schutzkonzepte und Bedienlogik so ausgelegt, dass sich Module sicher in das Gesamtsystem einfügen.
Die KMO ist auf hohe Performance bei hoher Variantenfähigkeit ausgelegt. Je nach Verpackungsart sind bis zu 22 Takte pro Minute möglich, und der Output ist über die Anzahl/Art der Funktionsmodule skalierbar. Standardmodule sind so dimensioniert, dass sich die Linie kompakt und logisch aufbauen lässt, während zusätzliche oder doppelte Module zur Leistungssteigerung integriert werden können.
Zukunftssicherheit entsteht bei modularen Linien aus zwei Faktoren: Technologie-Stand und Anpassbarkeit. Die KMO ist so gedacht, dass neue Verpackungsarten, Prozesse oder Qualitätsanforderungen nicht zwangsläufig ein neues Gesamtprojekt bedeuten, sondern durch Erweiterung um zusätzliche Module umgesetzt werden können. Genau hier spielt KOCH seine Turnkey-Logik aus: Anforderungen verändern sich, die Linie wächst strukturiert mit.
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